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Migros - Ein M besser

Umbau Migros-Partner Weggis

N?chster Halt: Weggis

Ein nostalgischer Migros-Verkaufswagen steht mitten in Weggis. Mit frischen Produkten dient er als Provisorium für den ?rtlichen Migros-Partner, der bis 12. Februar umgebaut, modernisiert und vergr?ssert wird.

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Trotz Umbaus gibt es in Weggis frische Produkte und Artikel für den täglichen Bedarf von der Migros zu kaufen: Wie anno dazumal macht ein Migros-Verkaufswagen im Dorf halt. Er dient während der Umbauzeit des Migros-Partners Weggis vom 6. Januar bis 12. Februar 2020 als Provisorium. Platziert ist er auf dem Kundenparkplatz direkt vor dem Laden. «Wir können unserer Kundschaft so weiterhin einen bequemen Einkauf ermöglichen – und gleichzeitig ein erstklassiges Nostalgieerlebnis bieten», freut sich Andreas Tschumi, Geschäftsführer des Migros-Partners Weggis. Selbst auf frisches Brot muss während des Umbaus niemand verzichten: Der in den Migros-Partner integrierte Tschumi Beck wird mit einem zusätzlichen Bäckereiwagen vor Ort sein. Kundinnen und Kunden erhalten eine Treuekarte, mit der sie beim Einkauf im Provisorium Stempel sammeln und von Rabatten profitieren können.

Eröffnung im Februar

Die Wiedereröffnung des Migros Partners Weggis findet am 13. Februar statt. Neben einer Modernisierung der Infrastruktur wird auch die Verkaufsfläche um rund 100 Quadratmeter erweitert. Die integrierte Bäckerei und das Bistro bleiben bestehen. 

Die Migros-Geschichte begann auf Rädern

Am Anfang der Migros stand nicht der Supermarkt, sondern der Verkaufswagen: Am 25.August 1925 fuhren in Zürich die ersten fünf aus, 16 Mitarbeitende waren im Einsatz. Mit einem Sortiment von sechs Artikeln – Kaffee, Seife, Reis, Kokosfett, Zucker und Teigwaren – begann die Erfolgsgeschichte der damaligen «Migros AG». Mit den Jahren wuchsen Sortiment und Fahrzeugflotte, Mitte der 1960erJahre waren es schweizweit bereits 144 Verkaufswagen. Danach nahm die Zahl ab, im Zuge eines immer grösser werdenden Filialnetzes. Im Jahr 2007 stellten die letzten zwei Verkaufswagen im Oberwallis den Dienst ein. 

?ffnungszeiten des Migros-Verkaufswagens in Weggis

Montag bis Freitag

7.30–18.30 Uhr

Samstag

7.30–16 Uhr

Sonntag

7.30–12 Uhr 

Zucker und Kaffee fürs Entlebuch

In den 1980er-Jahren chauffierte er Verkaufswagen durch die Zentralschweiz, heute ist der 60-j?hrige Pius Imgrüth bei der Migros Luzern als Projektleiter Verkaufsstellenplanung t?tig.

Pius Imgrüth, wie kann man sich den Arbeitsalltag als Verkaufswagenfahrer vorstellen?

Wir starteten morgens um 5 Uhr mit dem Beladen der Wagen in der Betriebszentrale Dierikon. Dann ging es los, immer zu zweit – also ein Chauffeur und eine Verkäuferin. Etwa um 8 Uhr waren wir an der ersten Haltestelle und fuhren danach die vorgegebene Tour. Es musste zackig gehen, denn wir hatten pro Ort nur eine halbe Stunde für das Ausladen und den Verkauf. Abends gegen 17 Uhr waren wir wieder zurück.

Wohin sind Sie denn gefahren?

Es gab etwa sechs Touren in der Zentralschweiz, jeder Fahrer hatte so sein Gebiet. Gewisse Orte fuhren wir zwei-, dreimal pro Woche an, andere nur einmal. Über die Jahre lernte ich so die ganze Region kennen.

Und dies das ganze Jahr hindurch?

Oh ja, bei jeder Jahreszeit und Wetterlage, wenn nötig mit Schneeketten. Die nassen, kalten Tage waren schon heftig, da zog es durch den Wagen. Wir mussten uns also warm anziehen.

War es ein besonderes Ereignis, wenn der Wagen im Dorf einfuhr?

Das war tatsächlich unglaublich. Die Kundinnen und Kunden erwarteten uns gespannt bei der Haltestelle – manchmal gab es auch mehrere pro Standort – und zwar genau dann, wenn wir nach Fahrplan dort eintreffen sollten. Ich erinnere mich besonders an die Zucker- und Kaffeeaktionen: Wenn wir zu der Zeit eine Tour ins Entlebuch fuhren, musste uns ein zweiter Lastwagen nur mit Zucker und Kaffee nachfahren. Das war ein regelrechtes Fest!

Wie konnten Sie mit dem beschränkten Platz genügend Ware für den ganzen Tag bereitstellen?  

Unter dem Wagen befand sich eine Art Lager, dank dem wir nach jeder Haltestelle wieder Artikel auffüllen konnten. Man musste sich einfach gut organisieren und wissen, wo man zum Beispiel die Teigwaren untergebracht hatte ( lacht). Von Hand erfassten wir über den Tag hinweg, was wieder nachbestellt werden musste.

Gibt es ein besonderes Ereignis, das Ihnen in Erinnerung geblieben ist?

Da könnte ich Tausende von Anekdoten erzählen. Zum Beispiel gab es eine Kundin in Hünenberg, die uns immer um 9 Uhr zum Kaffee einlud – ein fixer Punkt in unserem Arbeitsalltag. Tatsächlich sah ich sie vor ein paar Jahren wieder. Ohnehin hatte man einen besonderen Bezug zu den Kundinnen und Kunden, auch als Chauffeur half ich im Verkauf mit und gab Auskünfte.

Wie kam die Idee, in Weggis einen Verkaufswagen als Provisorium einzusetzen?

Wir haben dies schon in den Migros Filialen Grabenstrasse und in Sempach gemacht und viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Leute sind extra gekommen, vor allem auch ältere Personen, bei denen der Wagen natürlich viele gute Erinnerungen weckt.  

1993_Verkaufswagen.jpg

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